Thorsten Havener – „Emotion ist eine Ebene mehr!”

19. März 2019
Seit mehr als 30 Jahren vermittelt er sein Wissen als führender Experte für Körpersprache und Mentalstrategien. Thorsten Havener verrät uns im Gespräch seine Erkenntnisse rund um gute Kommunikation und was wir mit Zahnpasta-Tuben gemeinsam haben.

Wenn die Tube unter Druck steht

Magier, Übersetzer, Körpersprachen-Experte, Huna-Coach … Thorsten Havener hat viele Talente und lebt sie alle aus. Viele fragen sich, welche Rollen sie in der Business-Welt beherrschen sollen. Havener hält nicht viel davon, sich krampfhaft in das Korsett einer Rolle zu zwängen, die einem nicht liegt.

Er vergleicht die Situation mit einer Zahnpasta-Tube: Wenn wir unter Druck stehen, kommt das raus, was wirklich drin ist. Soll heißen, in einer Stresssituation wie zum Beispiel einem wichtigen Verkaufsgespräch kommt die Summe aller vorher gesammelten Erfahrungen aus uns heraus. Wir zeigen unter Druck die Essenz unseres Selbst.

Daher würde es auch keinen Sinn haben, sich künstlich eine fremde Verhaltensweise antrainieren zu wollen. Für echten Erfolg rät Havener, das bereits vorhandene Potenzial auszubauen. Ganz nach dem Motto: Besser das werden, was wirklich in einem steckt.

Kommunikation = Emotion

Wie behauptet sich ein Unternehmen in einer Welt des Überflusses, wo Kundinnen und Kunden stets noch neuere, noch günstigere Angebote winken? Wer gehört werden will, muss gut kommunizieren. Aber was genau macht gute Kommunikation aus? Thorsten Havener sieht Kommunikation nicht als das, was gesagt wird, sondern das, was beim Gegenüber ankommt. Das bedeutet auch, dass auch Nachrichten aufgenommen werden, wenn nicht absichtlich kommuniziert wird. Das wusste schon Paul Watzlawick, der feststellte: „Man kann nicht nicht kommunizieren!“

Havener sieht gute Kommunikation als eine Ebene über diesem automatischen Mitteilen. Den Unterschied machen Emotionen aus: Ein Kaufanreiz entsteht, wenn wir sehen, dass jemand mit Herzblut arbeitet. Havener rät, die Gefühlsebene über Betonung, Körpersprache oder Gesichtsausdruck anzusprechen. Aber auch ein guter Text kann Begeisterung und Faszination wecken, weiß der Kommunikationsexperte.

Empathie-Training

Wer seine eigenen Emotionen nach außen kommunizieren will, muss auch die der Anderen verstehen können. Die Fähigkeit, fremde Emotionswelten nachzufühlen, ist keine Gottesgabe, mit der nur manche gesegnet sind. Empathie lässt sich ausgezeichnet trainieren, weiß Havener und verrät, dass besonders diejenigen, die interessiert sind, meistens auch ein gewisses Talent mitbringen.

Havener sieht hier Parallelen zum Management-Bereich: Wer bereits Menschen gerne geführt hat, wird darin erfolgreich sein oder werden können. Haveners Credo ist: Die Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit. Er begrüßt den neuen Management-Stil, in dem auf mit dem Team gearbeitet wird.

Ein Team aus verschiedenen Leuten mit verschiedenen Talenten funktioniert laut Havener deshalb so gut, weil jeder seine Talente einbringen kann. Das bedeutet darüber zu reflektieren, wo die Stärken liegen. Am Wichtigsten ist es aber, sich daran zu erinnern, dass Empathie nur unser eigenes Verhalten betrifft: „In Wirklichkeit können wir andere nicht führen. Ich kann nur beeinflussen, wie ich darüber denke. Der Schlüssel liegt tatsächlich in uns!“

Thorsten Havener live:

Wer Thorsten Havener live sehen will, sollte sich jetzt ein Ticket für den Fresh Content Congress 2019 sichern:

WANN: 9. Mai 2019
WO: Congress Graz

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Mehr Informationen

Havener Commutainment
Pullach, Deutschland
contact@thorsten-havener.com
thorsten-havener.com

Beitragsbild: Sammy Hart

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