Schwedische Erfolgsgeschichte: Was macht IKEA zum Storytelling-König?

07. Mai 2019
Warum ist IKEA so gut im Storytelling? Fresh Content zeigt 4 Erfolgsfaktoren, die das Storytelling von IKEA unschlagbar machen.

Storytelling-König IKEA:  Das Unternehmen punktet immer wieder mit genialen Ideen in seiner Kommunikationsstrategie. Doch was macht IKEAs Storytelling so erfolgreich? Wir haben uns vier Erfolgsfaktoren für großartiges Geschichtenerzählen angesehen, die der schwedischen Möbelriese seiner Konkurrenz voraus hat.

1. Geschichten mit Geschichte

Bei IKEA war Storytelling von Anfang an Teil der Unternehmenskommunikation. Lange bevor es zum allgemeinen Buzzword avancierte, war Geschichtenerzählen ein fixer Teil der Kommunikationsstrategie. Diese Einstellung zieht sich durch jede Ebene des Unternehmens: von schwedischer Du-Kultur über tatsächlich sinnvolle Familienangebote bis zum damals bahnbrechenden DIY-Ansatz.

2. Der weise Mentor

Die Geschichten, die IKEA über sich selbst erzählt, sind stark mit der Figur des Unternehmensgründers Ingvar Kamprad verknüpft. Der Unternehmensname ist bekannterweise ein Akronym aus Namen und der damaligen Adresse Kamprads. Auch im Mythos um die Produktnamen spielt er eine zentrale Rolle, als er, von Legasthenie geplagt, entschied, keine verwirrenden Zahlen- und Buchstabenkombinationen für seine Möbel zu verwenden, sondern Ortsnamen aus seiner Heimat.

3. Humor

Mit Humor tun sich Unternehmen bekanntlich schwer. Aus Angst, sich zu blamieren, bleiben viele von ihnen lieber trocken und ernst. Der potenzielle Imageschaden von fehlgeschlagenem Humor wird wichtiger gesehen als das Potenzial an Kundenbindung, das sie mit ihrer farblosen Kommunikation verschenken. Denn es ist gerade die Prise Humor, die einer Geschichte den letzten Schliff verpasst. IKEA ist nicht nur sehr treffsicher in der Tonalität; mit seiner leicht schrägen, skandinavischen Färbung grenzt sich IKEAs Unternehmenshumor auch deutlich von Mitbewerbern ab.

Charmantes Storytelling mit klarem Ziel: IKEA erzählt den Kult des eigenen Katalogs als Persiflage der Apple Werbung.

4. „Mit anpacken“ in der Unternehmensstory

Eine Geschichte braucht aktive Helden und Heldinnen – aber zu oft fehlt es Kundinnen und Kunden an Interaktionsmöglichkeiten. In der Heldenreise nach Story-Guru Alexander Christiani bindet die Story den Kunden oder die Kundin als Hauptfigur in die Geschichte ein. Die Marke fungiert als Mentor, der Held oder Heldin auf der Reise motiviert und begleitet. Gehen müssen wir diese Reise aber selbst.

Wer ein IKEA-Möbelstück zusammenbaut, taucht aktiv ins IKEA-Storytelling ein. Den Ratschlägen des Mentoren-Männchens aus der Anleitung gehorchend haben wir einen Teppich am Boden ausgebreitet. Gewappnet mit dem beiliegenden Imbusschlüssel wagen wir uns somit daran, den mächtigen BILLY wie einen Phönix aus seinen Einzelteilen auferstehen zu lassen. Am Ende können wir erschöpft aber zufrieden auf unsere Heldentaten zurückblicken. Das erste Kapitel ist zu Ende, doch die eigentliche Reise beginnt erst.

 

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Beitragsbild: Alexander Isreb/Pexels

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