Hilfe, mein Content ist nicht für Social Media geeignet! – Teil 2

12. April 2016
Diesmal geht es darum, wie Sie Ihre Informationen Social-Media-tauglich machen können. Weil: Es muss kein Seiltanz sein …!

Nicht alles muss trallalla und superwitzig unterhaltend sein, wenn man es auf Social Media posten will. Selbstverständlich wollen Sie auch Ihre handfesten Infos unterbringen aber trotzdem nicht trocken wie die Wüste Gobi rüberkommen. Der nächste „Und-tschüss-Klick“ ist immer sehr nah, und unser Zeigefinger lauert bereits der nächsten Langeweile-Zehntelsekunde auf. Haben Sie aber keine Angst davor, denn Leser/innen wollen online nicht nur spielen, sondern auch was lernen. Zehntausende Tutorials und „How to dos“ beweisen das!

  • DIY-Ideen

    Was auf die Social-Media-Postingliste jedes Gartencenters gehört: Do-it-Yourself-Tipps für draußen, wie es hier zum Beispiel auf der Facebookseite Step by Step Tutorials verlinkt ist:
    >>> DIY Backyard Ideas

  • Produktinfos

    Keine Angst davor, Produktinfos zu posten bzw. darauf zu verlinken, so wie es zum Beispiel Gigasport auf Facebook macht. Das ist umsichtig, weil sich immer mehr Menschen vor dem Einkauf bereits online informieren. Umso besser, wenn Sie diese Info liefern, so zeigen Sie Kompetenz und Kundenorientierung.
    >>> Slackline-Produktinfos

  • Wenn dann noch ein haarsträubendes Youtube-Video dabei ist, kann nichts mehr schiefgehen:
  • Expertinnen und Experten

    Jeder kennt haufenweise die selbsternannten, wir sind sozusagen umzingelt von ihnen. Dann beim Einkauf: Wer kennt nicht den Moment, in dem ein Verkäufer oder eine Verkäuferin im Fachmarkt die Gebrauchsanweisung vor unseren Augen auspackt und beginnt, sie uns zu erklären. Danke vielmals, ich kann selbst lesen! Umso schöner, wenn man einmal das Gefühl hat, dass ein/e „echte/r“ vor uns sitzt und uns wirklich kompetent berät. Wenn Sie das Unternehmen sind, das unsere Welt ein bisschen weniger kompliziert macht, indem man die Profis vor den Vorhang holt, dann zieht man respektvoll den Hut vor Ihnen.

    >> Wem würden Sie es zutrauen Ihnen zu zeigen …,
    wie man Mosaikfliesen verlegt?
    Dieser Beitrag ist allerdings auf der Homepage zu finden und nicht auf Social Media. Dort setzt der Baumarkt mit Brachialwerbung doch eher auf Unterhaltung.

  • Rezepte

    Zum Beispiel Rezepte: praktisch, mit Mehrwert, sprechen in unserer Fantasie gleich mehrere Sinne an und den Handwerkern und Küchenchefinnen unter uns juckt es schon in den Fingern. Ein schönes auf die Jahreszeit abgestimmtes Beispiel eines Rezepte-Facebook-Posts mit einem sehr ansprechendem Bild (dafür sollten Sie auf Facebook eingeloggt sein):
    >>> Kräuterbutter

  • Mitarbeiter-Beiträge

    Hier schlägt man gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche: Die Mitarbeiter erzählen – wie wir in Teil 1 bereits erläutert haben – nicht nur Geschichten. Sie können auf Social Media einen Blick hinter die Kulissen bieten, können einen „How to do“-Content für die Kundschaft kreieren UND sich außerdem als Profis auf ihrem Gebiet und in Ihrem Unternehmen präsentieren. Großartig! Ihre Firma wird durch sie persönlich, sympathisch (nehmen wir mal den Optimalfall an ;-)), authentisch und kompetent vertreten und damit wird ein positives Image aufgebaut und gestärkt.

 

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß beim Posten, Posten, Posten …!

 

CLAUDIA RIEF-TAUCHER

 

>>> Teil 1: Hilfe, mein Content ist nicht für Social Media geeignet!
Unterhaltung, Interaktivität und Storytelling auf Social Media

 

Beitragsbild: Matej Kastelic/Shutterstock

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