Die facebook-Falle

08. September 2014
Zu schön, um wahr zu sein – und letztlich zu wahr, um schön zu sein. Warum es sich lohnt, wenn Sie weniger Ressourcen in facebook stecken.

Zu schön, um wahr zu sein: Der Firmenauftritt auf facebook, der angesagtesten Social-Media-Plattform, war rasch selbst erstellt; kein Content Manager, kein Techniker, kein Webdesigner mussten bezahlt werden. Dann: Like generieren. Folglich: fleißig News erstellen, damit möglichst viele User erreicht werden. Plötzlich muss man feststellen, dass nur noch ein Bruchteil der facebook-Fans mit den Aktualisierungen erreicht wird.

Was ist passiert?

Zu wahr, um schön zu sein: facebook war nett zu den Usern, hat seine Algorithmen geändert, damit niemand auf seinem Newsfeed überbordend zugemüllt wird, sondern nur noch Nachrichten erhält, die ihn wirklich interessieren. Persönliche Vorlieben und Gewohnheiten der User fließen hier ein – insgesamt sind es bis zu 100.000 Kriterien, die berücksichtigt werden. Unterm Strich: Sie erreichen als Unternehmen nur noch zwei bis sechs Prozent (!) Ihrer Fans mit dem facebook-Marketing, in das Sie viel Zeit und Geld investieren. Seien Sie nicht traurig: Um wieder sichtbar zu werden, dürfen Sie gerne bezahlte Anzeigen schalten. LIKE?

Aus diesem Grund beginnen immer mehr Unternehmen, sich aus der facebook-Abhängigkeit zu lösen, und erkennen, dass es gewinnbringender ist, Ressourcen für die eigene Homepage bereitzustellen. Dieser FRESH CONTENT gehört inklusive aller Daten Ihnen, und Sie haben zu 100 Prozent die Kontrolle darüber, was damit geschieht. Der wichtigste eigene Kanal online ist der Blog (z. B. auf der Homepage). Von hier aus kann man Fremdkanäle, wie etwa Social-Media-Plattformen, bespielen, die wieder zurückführen auf die eigene Website und damit Zugriffe generieren.
Denn: interessante Inhalte haben kein Verfallsdatum – Unternehmen und Kanäle aber schon.

Mehr FRESH CONTENT in die eigene Homebase bringen, denn hier sind Sie „Herr im Haus“. Auf facebook nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich posten: knackiges Foto, kurze Info mit Link auf die eigene Homepage, den eigenen Blogeintrag – Like!

 

HARALD KOPETER

Foto: Dimitris Kalogeropoylos/flickr.com

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