Corporate Influencer – Antworten auf die 5 häufigsten Fragen!

26. November 2019
Wie finde ich Corporate Influencer und was bringt mir das eigentlich? Wir haben Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.

Dass die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die besten Markenbotschafter sind, dürfte kaum überraschen – schließlich kennen sie die Produkte des Unternehmens am besten. Auch sind sie in der Unternehmenskultur versiert und können Botschaften authentisch nach außen tragen. Im Idealfall sind Corporate Influencer glaubwürdige Dialogpartner, die abstrakte Business-Thematiken in relevante Storys umwandeln. Doch wie geht das eigentlich?

Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Corporate Influencer und zeigen, warum sich auch kleine und mittelständische Unternehmen an das Thema heranwagen sollten.

1. Wie mache ich meine Belegschaft zu Influencern?

Wer diese Frage stellt, hat schon mal die falsche Herangehensweise. Ob es das Unternehmen weiß oder nicht, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits als Corporate Influencer aktiv. Zum Beispiel in den sozialen Netzwerken und offline beim After-Work-Bier. Es gilt, die motivierten Kommunikatoren zu finden und ihnen eine noch bessere Plattform zu geben, sie zu begleiten und zu unterstützen.

2. Wie finde ich meine Corporate Influencer?

Das ist die bessere Frage. OTTO entschied sich bei seinem Jobbotschafter-Programm dafür, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrere mögliche Rollen anzubieten, die sie als Corporate Influencer füllen können. Der Vorteil dabei ist klar: Auch wer nicht Social-Media-affin ist, kann sich beteiligen. Denn OTTO bietet auch Positionen an, in denen klassische Face-to-Face-Fähigkeiten gefragt sind. Außerdem sprechen die vielseitigen Anforderungen Personen aus allen Ebenen des Unternehmens an.

3. Was ist das Ziel?

Einfach Corporate Influencer zu „haben“, bringt nicht viel. Wie bei jeder Kommunikationsform braucht es auch hier eine gute Strategie. Vor allen anderen Überlegungen muss feststehen, was es zu erreichen gilt. Soll mehr Transparenz geschaffen werden, indem die Öffentlichkeit Einblicke in den Arbeitsalltag des Unternehmens erhält? Geht es darum, komplexe betriebliche Abläufe für Kundinnen und Kunden anschaulich darzustellen? Steht eine grundlegende Veränderung im Unternehmen an, deren Chancen klar kommuniziert werden müssen? Kurz gesagt: Welche Story will ich erzählen?

4. Ich habe meine Influencer gefunden – und jetzt?

Erst mal – Gratulation! Jetzt geht es darum, die Motivation der Neo-Influencer langfristig zu erhalten. Einerseits geht das über regelmäßigen Austausch. Es braucht Gespräche über Ziele und über das, was schon erreicht wurde. Nichts ist fataler als das Gefühl, mit so viel Verantwortung alleine gelassen zu werden. Gleichzeitig greifen zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten in Bereichen wie Social Media oder Präsentationstechniken den frischgebackenen Markenbotschafterinnen und -botschaftern fachlich unter die Arme.

5. Und wos bringt des?

Lassen wir einmal den Fachjargon beiseite. Wer sucht nicht motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die lange im Unternehmen bleiben und dort im Idealfall einen nachhaltig positiven Beitrag leisten? Corporate Influencer sind nichts anderes als Hochmotivierte, die alle nötigen Mittel erhalten, um ihre Begeisterung sowohl im Unternehmen selbst als auch nach außen zu verbreiten und damit andere anzustecken. Das heißt, sie sind viel mehr als ein reines Marketinginstrument – sie verbessern aktiv die Unternehmenskultur. Wer sich stark mit dem Unternehmen identifiziert, leistet bessere Arbeit und wird schwerer abgeworben. Und ihre Begeisterung wirkt sich positiv auf die Stimmung der restlichen Belegschaft aus.

Fazit

Richtig eingesetzt können Corporate Influencer nicht nur strategisch wichtige Kommunikationskanäle stärken, sie spielen auch innerbetrieblich eine wichtige Rolle. Doch die richtige Planung ist nötig, um ihr Potenzial auch voll nutzen zu können. Alle Influencer der Welt bringen wenig, wenn die Storys nicht packend sind.

Die Basis jeder guten Story ist eine solide Grundstruktur – wie zum Beispiel die Heldenreise. Fortgeschrittene können sich direkt bei Meister-Storytellern Rat holen.

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