Betreff: „Ist der Newsie schon draußen?“ – 5 Lanzen für den guten alten Newsletter

03. Mai 2016
Und wieder ist ein Monat vorbei, und wieder gilt es, die aktuellsten Neuigkeiten im Newsletter des Unternehmens zu verkünden. Die gute Nachricht? Das IST bereits definitiv die gute Nachricht!

Wenn Sie jetzt überrascht sind, lesen Sie bitte weiter, Sie werden Ihren eigenen Newsletter hoffentlich bald mit anderen Augen betrachten – und nicht länger als lästige Pflichterfüllung.

Auch wenn der Newsletter schon einige Jährchen am Buckel hat – er ist ja quasi ein Enkel des analogen Rundschreibens – und sich in der selbstverständlichen Erscheinungsweise gefügig in den Alltag integrieren ließ, sollte man ihm mehr zutrauen, als einfach nur eine regelmäßige Erinnerung an den Absender wachzurufen. Er gehört in den Marketing-Mix jedes Unternehmens und jeder Organisation und ist ein wichtiges Instrument von vielen, auf denen wir möglichst virtuos unsere Inhalte spielen sollten.

„Der Newsletter ist einer der meistunterschätzten Instrumente.“

Mag. Dr. Reinhard Neudorfer brach in seinem jüngsten Vortrag zum Thema Digitales Marketing im Rathaus Gleisdorf eine Lanze für den guten alten Newsletter. „Er ist einfach zu nutzen – und wirksam!“, weiß der Lektor am Grazer Campus 02 (Informationstechnologie und Wirtschaftsinformatik) und Geschäftsführer von Digitalherz aus seinen Erfahrungen mit zahlreichen Kunden zu berichten. „Ich kenne kein Unternehmen, das den Newsletter einsetzt und nichts damit bewirkt“ – Neudorfer weiß von Kunden zu berichten, die ihre Newsletter-Frequenz sogar herabsetzen mussten, weil sie den Response bzw. Folgeaufträge nicht mehr bewältigen konnten. Nun, falls Sie von Luxusproblemen solcherart leider (noch) nicht geplagt werden, klopfen wir gemeinsam die To-do-Liste für den gelungenen „Newsie“ Punkt für Punkt ab.

1. Nützen Sie Ihre Instrumente und Tools!

Neudorfer ortet immer wieder brach liegendes Potenzial in Unternehmen. Da gibt es Kundendaten, die irgendwo herumlungern, die Website sollte auch wieder einmal aktualisiert werden und da war doch noch der Newsletter … Bringt der überhaupt was? Wenn Sie nicht wissen, wie viele Menschen überhaupt den Newsletter aufmachen, dann kontrollieren Sie doch mal die Öffnungsrate, denn das ist die Voraussetzung für die Wirkung eines Newsletters.

2. Messen Sie Ihren Erfolg

Die Öffnungsrate erfahren Sie nicht, wenn Sie über herkömmliche Mailprogramme arbeiten, um Ihre Neuigkeiten zu versenden. Ein weiterer Nachteil der „altmodischen“ Versandart: Sobald Sie mehr als 20 Adressen anschreiben, besteht je nach Einstellung des Spamfilters die Gefahr, dass Ihr Newsletter in den Tiefen eines Spam-Ordners versinkt. Daneben bieten die – kostenfreien – Newsletter-Tools bequeme Handhabung, Strukturierung der Inhalte und natürlich die Möglichkeit, Bilder und Videos einzubauen sowie Ihre Inhalte zum Beispiel von Ihrer Website auch sinnvoll zu verlinken. Also: Software für die Versendung Ihres Newsletters besorgen, Öffnungsrate bekannt machen.

3. Betreff: Sesam öffne dich!

Sicher kennen Sie selbst diese Situation ganz genau: Newsletter reiht sich an Newsletter in Ihrer Mailbox und Sie kommen manchmal nicht mit dem Abbestellen nach. Wie muss solch ein Rundschreiben also beschaffen sein, dass man es nicht entnervt in den digitalen Papierkorb verschiebt? Oberste Priorität: Machen Sie den Betreff zur Chefsache – Text-Chefsache! Der Betreff entscheidet alles. Wie der Titel in Printmedien und der Teaser auf Websites ist der Betreff das Zünglein auf der Waage: Lässt man sich ein auf das, was für das Dahinter versprochen wird? Ist es mein Thema? Originell? Überraschend? Verwirrend? Witzig, spritzig, pfiffig, verrückt? Wenn der User beim Lesen des Betreffs die Mundwinkel oder die Augenbrauen auch nur beinahe unmerklich hebt, haben Sie gewonnen: Klick!

4. Eine Schatzkiste voll mit Schoko

Und jetzt zeigen Sie bitte Ihre Schokoladenseiten und präsentieren Sie Ihre Schatzkiste.
Wir gehen davon aus, dass Sie Ihre Zielgruppe gut kennen und im Idealfall die Mailadressen nicht nur gekauft, sondern aus dem Tagesgeschäft lukrieren konnten, kennen also mehr oder weniger die Menschen, die Sie anschreiben. Noch ein Optimalfall, der laut Neudorfer ein höchst seltener ist: Sie haben im Vorfeld bereits die Erlaubnis für die Zusendung des Newsletters eingeholt. Wie muss Ihr Rundschreiben nun beschaffen sein? Was muss die Schatzkiste enthalten?

„Zwei bis maximal fünf Themen“ rät Neudorfer für einen Newsletter und pro Abschnitt ein bis drei Sätze. Das Wichtigste – pointiert zusammengefasst. Eine sinnvolle Bild-Text-Kombination. Die Auswahl der Themen muss selbstverständlich für Ihre Zielgruppe relevant und interessant sein. Pro Thema ein Link zum Content auf der Website – und bitte auch die Bilder verlinken! Pro Thema wäre ein Call to Action – ein handlungsleitendes Element – absolut optimal. Ihre User sollen schließlich auf die Links, die Bilder, auf Ihre Tipps und Anregungen reagieren! Sollen auf Ihre Website klicken oder noch besser in Ihren Webshop. Nicht zu vergessen: Der Newsletter muss auf allen Endgeräten funktionieren und gut lesbar dargestellt werden – auf dem Computerbildschirm, am Tablet und auf ihrem Smartphone (Stichwort Responsive Design!).
Last but not least muss immer eines vorhanden sein: die Möglichkeit zur Abbestellung des Newsletters, denn es kann ja vorkommen, dass der Adressat ihn nicht ausdrücklich bestellt hatte … ;-)

5. Fresh Newsletter bestellen!

Falls Sie jetzt unbedingt wissen wollen, wie unser Fresh Content „Newsie“ aussieht, klicken Sie beherzt auf unsere …

>>>NEWSLETTER-ANMELDUNG

 

Vielen Dank – wir werden Sie mit Fresh Content verwöhnen!

CLAUDIA RIEF-TAUCHER

Beitragsbild: geralt/Pixabay

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